„Und wer soll das jetzt machen?!“ - Die Talent-Pipeline muss gefüllt sein.

von Volker Rau | Aug. 2019

Talentmanagement Mitarbeitergewinnung Mitarbeiterbindung Employer Branding

Kennen Sie das? Es mangelt an MINT-Talenten. Was sich nach Pfefferminze anhört, ist stattdessen die Abkürzung für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Das sind die Fachbereiche, in den bereits jetzt Fachkräftemangel herrscht. Wobei der richtige Personal-Notstand erst noch auf uns zukommt (s. auch Blog-Artikel „Fit für die Zukunft“). Nämlich dann, wenn die geburtenschwachen Jahrgänge in Deutschland zu einem Rückgang der Arbeitnehmerzahlen führen. Auch mittelständische und kleine Unternehmen tun gut daran, eine passende Personalstrategie zu entwickeln, um die Mitarbeiterstruktur positiv zu beeinflussen. Besonders in mittelständischen Firmen sind die Ressourcen in der Personalabteilung begrenzt, meist befasst sich nur ein einziger Mitarbeiter mit der Thematik – und der hat auch nur zwei Hände.

Eine Hilfestellung bietet Talent-Management. Hinter dem Begriff verbergen sich alle notwendigen Maßnahmen, um entscheidende Positionen im Unternehmen dauerhaft mit passenden Mitarbeitern zu besetzen. Talent-Management hat entscheidenden Einfluss auf die Personalentwicklung. Alle personalpolitischen Maßnahmen sollten nachhaltig und zielgerichtet auf die Zielstrategie des Unternehmens abgestimmt werden. Personaler benutzen dabei oftmals den Slogan: Talente finden, fördern und binden!

Talent-Management betrifft u.a. folgende Bereiche:

  • Recruiting-Konzept + Active Sourcing
  • Onboarding
  • Skill- und Kompetenzmanagement
  • Fort-, Weiterbildung und Förderung der Belegschaft
  • Karriereplanung inkl. Planung der Laufbahn und Nachfolge
  • Lohn- und Gehaltsplanung
  • Mitarbeiterbindung

Ist wirklich ein ganzes Konzept nötig, um Mitarbeiter für sich zu gewinnen und zu binden? Ja! Viele Personaler befürchten zurecht, nicht die notwendigen Mitarbeiter auf dem freien Markt zu finden und anwerben zu können. In manchen Branchen ist es derzeit bereits nötig, Social Media Kanäle nach potentiellen Kandidaten zu durchforsten, um sie für das eigene Unternehmen anzuwerben. Da ist es besser für die eigene Firma, ein passendes Konzept auszuarbeiten, um auf personelle Engpässe vorbereitet zu sein – mit blick nach draußen auf den Markt wie auch nach innen. Denn häufig kommt es vor, dass gar nicht genau klar ist, welches Potential im eigenen Unternehmen bereits vorhanden ist. Wie praktisch, wenn es dann doch da ist. Und wie schade, wenn es brach liegt und nicht richtig gefördert wird.

Die Talent-Pipeline sollte gefüllt sein. Also eine Form der Talentschmiede, die Nachwuchskräfte im eigenen Haus in allen Hierarchieebnen begleitet und entwickelt, um die Key Functions besetzen zu können. Ein großer Vorteil: Wenn ein Mitarbeiter geht, sei es in Rente, sei es in eine andere Abteilung oder Firma, so kann ein Mitarbeiter aus dem Talente-Pool, der gut auf die zu besetzende Funktion vorbereitet ist diese direkt übernehmen.

Das Gute verknüpft sich mit dem Nützlichen! Die Förderung der eigenen Mitarbeiter kann auch zu PR-Zwecken verwendet werden. Mithilfe von Employer-Branding - so nennt man die Positionierung auf dem Arbeitsmarkt als attraktiver Arbeitgeber - hebt man sich als Unternehmen von der Konkurrenz ab, verbessert das eigene Image und wird dadurch von Fachkräften leichter entdeckt. Wenn Employer Branding mithilfe von einem Talent-Management-Konzept ausgebaut wurde, dann kommt es in der schönsten aller Welten dazu, dass man als Unternehmen von einem Bewerber explizit gesucht wird. Und sich dieser dort bewirbt. Matchpoint! Ziel erreicht!

In diesem Sinne: Wenn etwas für Sie dabei war, dann wünschen wir Ihnen viel Erfolg bei der Umsetzung, viel Erfolg im entscheidenden Moment.

Nehmen Sie gerne mit Volker Rau Kontakt auf, und nutzen Sie unsere Expertise zum Thema.

T: 0221-25071939    M: 0176-80157831    E: vr@keyplay-consulting.com

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