Aus der Taktikecke
von Volker Rau | Mar. 2026
Kopfkino und Starre sind typische Stressreaktionen bei Veränderung und Konflikten. Sie entstehen oft durch Unsicherheit, Kontrollverlust oder ungeklärte Erwartungen..
Wie kannst du, dein Team oder Unternehmen damit umgehen? Hier ein paar Tipps für dich …
Was passiert eigentlich?
- Bei Change oder Konflikten springt das Gehirn in den Bedrohungsmodus:
- Kopfkino („Was, wenn…?“)
- Schwarz-Weiß-Denken
- Rückzug oder Angriff
- Entscheidungsunfähigkeit
- Das ist kein „Charaktermangel“, sondern Neurobiologie. 😉
Für Führungskräfte
- 🎯 Ziel: Raus aus der Starre – rein in Handlung
- Gedanken-Check: Was ist Fakt? Was ist Interpretation? Was ist Worst Case – und wie wahrscheinlich ist er?
- Mini-Handlungsschritt: Was ist der kleinste nächste Schritt? Wer kann helfen? Was liegt in meinem Einflussbereich?
- Körper regulieren: 4-6-Atmung. Kurze Bewegung. Perspektivwechsel (z.B. Spaziergang).
- Konflikt direkt ansprechen: Beobachtung → Wirkung → Wunsch. Keine Vorwürfe, sondern Klarheit.
Für Teams
- 🎯Ziel: Psychologische Sicherheit schaffen
- Raum für Unsicherheit geben: „Was beschäftigt euch gerade?“. Emotionen normalisieren.
- Transparenz erhöhen: Was wissen wir? Was wissen wir nicht? Wann gibt es Updates?
- Rollen klären: Wer entscheidet was? Wer informiert wen? Wer trägt Verantwortung?
- Konflikte moderieren statt vermeiden: Strukturierte Klärungsgespräche. Gemeinsame Ziele in den Fokus.
Für Unternehmen
- 🎯 Ziel: Change-Struktur statt Dauer-Alarm.
- Orientierung geben über klare Change-Story (Warum? Wozu?). Etappen & Meilensteine. Beteiligungsformate. Feedbackschleifen.